Nächste Mitgliederversammlung
Propstei Leipzig | Emil-Fuchs-Str. 2-4
Ausstellung "Dem Glauben dienend - Sakrales Gerät in der Moderne"
Weiterlesen... 08.10.2011Erster Nachbarschaftsempfang
im Gartenhaus des Mendelssohnhauses
Aufbau des Kirchmodells, 14:00 Uhr
Propstei Leipzig | Emil-Fuchs-Str. 2-4
3. Stammtisch
19.00 Uhr im RevueTheater Palmengarten, Jahnalle 52
Archäologische Grabungen laufen
Bauplatz Neue Propstei Leipzig | Nonnenmühlgasse
Seit Mitte der 90er Jahre wächst die Leipziger Propsteigemeinde beständig. Übertritte und Erwachsenentaufen sind keine Seltenheit mehr. Wir freuen uns über viele Taufen: das Durchschnittsalter unserer Gemeinde beträgt zurzeit knapp 37 Jahre. Jedes Jahr wächst unsere Pfarrei um rund 150 Mitglieder. Unsere Gemeinde ist jung, sie ist lebendig und sie ist missionarisch.
Mit der neuen Propsteikirche wollen wir als Christen im Zentrum von Leipzig in die Stadt hineinwirken. Für die Menschen und Gäste dieser Stadt soll unsere Kirche ein Zelt Gottes sein, ein Ort, an dem Gottes Gegenwart erfahrbar ist. Wir wollen die Menschen in ihrem Alltag wieder mit Christus zusammenbringen.
Für den Neubau der neuen Propsteikirche wurde 2009 ein internationaler Architektenwettbewerb durchgeführt. 20 Architekturbüros haben am Wettbewerb teilgenommen, die Liste finden Sie zum Herunterladen unter:
» www.propstei-leipzig.de/medieninformationen
Nach der ersten Phase des Architekturwettbewerbs kamen acht Entwürfe in die entscheidende zweite Phase, am 07. 12.2009 trafen die Preisrichter ihre endgültige Preisentscheidung, Sieger des Wettbewerbs ist das Leipziger Architekturbüro schulz&schulz. Das Preisgericht war hochrangig besetzt. Neben zahlreichen Architektur-Experten aus ganz Deutschland und - das ist eine Besonderheit - einer Vertreterin der Deutschen Bundesstiftung Umwelt wurden auch Experten aus Stadtverwaltung und Stadtrat sowie Vertreter des Bauherrn als Preisrichter berufen.
Die Kirche mit Glockenturm, der Gemeindebereich, die Verwaltung, Wohnungen sowie ein Funktionsbereich bilden die fünf Bausteine des Nutzungskonzeptes. Dem Raumprogramm liegen ein pastorales und liturgisches Konzept der Gemeinde zugrunde, aus dem Maßgaben und Ansprüche an die bauliche/räumliche Gestaltung und den architektonischen Ausdruck für das neue Gebäudeensemble erwachsen. Es soll ein Bauwerk entstehen, das Ausdruck des Selbstverständnisses der jungen und beständig wachsenden Gemeinde ist. Es soll aber auch für die heutige Zeit stehen und das Stadtbild Leipzigs bereichern. Ganz im Sinne des christlichen Auftrags, die Schöpfung zu bewahren, hat die katholische Propsteigemeinde den ausdrücklichen Wunsch, nachhaltig zu bauen. Das Bauwerk soll deshalb ökologisch beispielgebend und C02-neutral sein. Die Deutsche Bundesstiftung Umwelt unterstützt dieses Ziel und fördert die Verankerung der Nachhaltigkeitsaspekte bereits im Wettbewerb - Nachhaltigkeit nicht als ad on, sondern von Anfang an integraler Standortdes Projekts!
Die neue Leipziger Propsteikirche findet die Unterstützung der Deutschen Bischofskonferenz, im Februar 2009 gab es für unser Projekt eine deutschlandweite Kollekte. Auch im öffentlichen Raum wird der Propsteineubau in der Leipziger Innenstadt positiv beurteilt. Das Baugrundstück für die neue Propsteikirche ist gefunden, die Gemeinde erwirbt von der Stadt das Grundstück zwischen Martin-Luther-Ring, Peterssteinweg und Nonnenmühlgasse. Zur künstlerischen Ausgestaltung der Kirche wurde ein zweiteiliger Kunstwettbewerb ausgelobt, für die Gestaltung der liturgischen Orte und des großen Kirchenfensters.